Ausrüstung ohne Überraschungen
Equipment-Details
Bevor du einkaufst
Nicht jede Anschaffung ist notwendig
Viele Unternehmer:innen zögern mit dem Einstieg in Produktvideos, weil sie zuerst eine teure Kamera oder ein Studio-Setup vermuten. In der Praxis reichen für die meisten Social-Media-Clips deutlich einfachere Mittel. Im Workshop testest du das passende Equipment direkt selbst, bevor du überhaupt etwas kaufst.
01 · Kamera
Dein Smartphone reicht für den Anfang
Die Kamera eines aktuellen Smartphones liefert für Social-Media-Formate ausreichend Bildqualität. Entscheidender als das Gerät sind Licht, ruhige Führung und ein durchdachter Bildausschnitt. Im Workshop zeigen wir, welche Kameraeinstellungen sich lohnen und welche Zusatzoptionen für den Einstieg keine Rolle spielen.
02 bis 05
Vier weitere Bausteine für ein rundes Ergebnis
Stabilisierung
Ein einfaches Smartphone-Stativ oder ein kleiner Gimbal verhindert verwackelte Aufnahmen. Für die meisten Produktvideos reicht bereits ein günstiges Tischstativ vollkommen aus.
Licht
Tageslicht an einem Fenster ersetzt in vielen Fällen teures Studiolicht. Ergänzend hilft eine kleine, erschwingliche Ringleuchte für gleichmäßige Ausleuchtung an dunkleren Tagen.
Ton
Ein einfaches Ansteckmikrofon oder ein kompaktes Richtmikrofon verbessert die Tonqualität spürbar, ohne ein großes Budget zu erfordern.
Organisation
Eine klare Ordnerstruktur für Rohmaterial, Musik und fertige Clips erspart im Nachhinein viel Suchzeit. Wir zeigen ein einfaches System, das sich leicht übernehmen lässt.
Ton im Detail
Warum guter Ton oft wichtiger ist als scharfes Bild
Zuschauer:innen verzeihen ein leicht unscharfes Bild eher als einen verrauschten oder abgehackten Ton. Im Workshop hörst du dir Beispielaufnahmen mit und ohne externes Mikrofon an und lernst, worauf es bei der Aufnahmeumgebung ankommt.
Software statt Studio
Schnitt-Apps, die ohne teures Abo auskommen
Es gibt mittlerweile mehrere kostenlose oder kostengünstige Schnitt-Apps für Smartphone und Laptop, die für Social-Media-Clips vollkommen ausreichen. Im Workshop probierst du direkt an deinem eigenen Gerät aus, welche Oberfläche dir am meisten liegt, statt dich vorab auf ein bestimmtes Programm festzulegen.
Equipment im Workshop selbst testen
Statt online zu vergleichen, probierst du Stativ, Licht und Mikrofon direkt vor Ort aus und siehst den Unterschied sofort im Ergebnis.